Ich wünschte mir, dass mein Herz zu schlagen aufhören würde, wenn mir danach wäre. Und mir ist danach. Jetzt, wie ich hier in der Nacht wachliege, am liebsten nicht mehr sein würde und sich selbst das Einschlafen wie ein Fluch anfühlt. Doch alles, was mein Herz zu tun gedenkt, ist nur noch kräftiger zu schlagen. Bis zum Hals. Ich lege meine Hand auf meine Brust und spüre darunter etwas, das zwar zu mir gehört aber sich doch nicht danach anfühlt. Etwas, das kein Teil von mir sein kann und doch einer zu sein scheint. Es klopft, und klopft. Dann, eine Pause. Ewig scheint sie zu dauern und ist trotzdem nicht und nie lange genug. Mit einem kräftigen Schlag meldet es sich zurück. Gerade so, als gälte es die verlorenen Sekunden wiedergutzumachen und mich daran zu erinnern, dass das, was ich …
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