Ich weiß nicht, vielleicht ist es kein schlechtes Leben, die Tage mit ausgedehnten Wanderungen, der Bildbearbeitung, etwas Fotografie und gutem Essen zu verbringen. Immerhin, ich scheine halbwegs zufrieden, wenn ich an der frischen Luft unterwegs bin, mal durch schweren Tau- oder auch federleichten Pulverschnee stapfte. Vor allem heute Morgen, wie ich bei deutlichen Minusgraden schließlich den Hang erklommen hatte und hier das Licht der aufgehenden Sonne in die Tannen hineinleuchtete. Froh war ich, dass wohl gestern, so mein Eindruck, ein Einzelner schon vor mir durch den hohen Schnee gestapft war, ich wenigstens hier einmal seine Fußspuren nutzen konnte, um es etwas leichter zu haben. Wenig später dann, der Trubel der Wochenend- und vor allem Sonntagler. Doch auch sie kann man gut hinter sich lassen, wenn man nur ein wenig weiter geht.
2026/01/11