Ich bin die Tage ein wenig in meiner zweiten Heimat unterwegs gewesen. Ich dachte – oder befürchtete – dort sei jetzt, im Sommer, so viel mehr los als im Winter (denn zu einer anderen Zeit als im Winter kannte ich diese meiner Gegenden gar nicht). Allerdings waren die Sorgen unbegründet – meist war weit und breit kein einziger Mensch zu sehen. Ohnehin, es hat so verdammt gutgetan, wieder am Waldesrand zu übernachten. Kein Licht störte mich; und nachts hörte ich die Rehe im Unterholz rascheln. Ich nutzte die Gelegenheit auch, um einige Bäume aufzusuchen, die ich nur kahl und bei Frost und Nebel kannte; nun spendeten sie Schatten, waren auch im Sommer wunderschön, wie sie exponiert auf der Heidelandschaft standen und nach nichts fragten. Spätestens dort hätte ich gedacht, dass auch noch ein anderer am Abend den Weg hierher suchen …