Nacht
Und ich
Sind vertraut
In Einsamkeit
Unterwegs
Auf Straßen
Nur ein Reh
Springt hinüber
Und ist fort
Im Dunkeln
Wie wir
Später
Am Morgen.
Manchmal denke ich mir, dass Straßen nicht weniger von einem zum anderen Ort führten, als vom Tage in die Nacht; und schließlich, folgte man ihnen nur lange genug, auch wieder zurück, als scheinbar endlose Wiederholung, die sich dem Reisenden auftut. Fast so, als müsste er Sorge tragen, es bliebe für immer Tag oder Nacht, wenn er nur einmal stehenbliebe, den Blick von der Straße vor ihm abwende. Und auf die Frage, wie weit etwas gewesen sei, würde ich weder Zeit noch Entfernung nennen, sondern, ganz wie in früheren Jahrhunderten, die Abfolge und das Wesen der zurückliegenden erlebten Dämmerungen, der Sonnenauf- wie Sonnenuntergänge schildern. Und ich wundere mich dann, ob ich nicht häufiger in der Nacht …