Noch in der Dunkelheit alleine auf einen Berg hinaufstiegen. Dort, zwischen Felsen Zuflucht vor dem eisig-kalten Wind suchend, auf den nahenden Sonnenaufgang warten und auf das karge, weite Land hinabsehen. Zwischen vereinzelten Seen und den Bergen am Horizont kein einziges Licht, noch eine andere Menschenseele weit und breit. Nur ein wenig später dann, über Stunden sehnsüchtig auf tiefblau-weites Meer hinaussehen, sich darin verlieren, ein wenig nur, und endlos den Wolken mit dem Blick folgen. Dann, am frühen Morgen, die Luft noch ganz kühl auf der Haut, einem Birkenhain, erstes Frühlingsgrün in den Zweigen, dazwischen und zu den Füßen Moos im Sonnenlicht, hinab zum Ufer eines kleinen Sees folgen, die Fußspitzen in das Wasser eintauchen. Das ist – Leben.
An all diesen, ganz verschiedenen Orten, bin ich während meiner Reise für einen Augenblick zuhause. Mir ist, schon nach wenigen Tagen, zumute, …