Manchmal wünschte ich mir schon fast, eine Dokumentation begleite mich. Nicht, weil ich Gegenstand einer solchen sein wollte (oder genug beizutragen hätte), doch weil es etwa heute am Abend nahezu episch war. Ich kletterte an der Steilküste zwischen den Felsen umher, fand schließlich in einer Felsspalte ein von mir einmal aufgetanen Blickwinkel und wartete dort auf den Sonnenuntergang. Ich ruhte mich auf dem Felsen aus, und nebenan ging es steil hinab, dutzende Meter bis zum Meer, das ordentlich rauschte. Toll ist es gewesen heute, die Wellen liefen brausend gegen den Felsen an. Die Energie, und Kraft. Letztlich hatte ich recht behalten – zwar zeigte sich die Sonne nur kurz unter rasend schnell aufgezogenen Wolken, doch tat sie das immerhin dort, wo ich vermutet hatte: exakt hinter dem Leuchtturm, der ebenso auf den Felsen steht; und damit Lichtstrahlen in der Gischt …