Ein Wanderer, Mann von Welt bin ich hier; und ein Niemand zuhause.
Selten zuvor habe ich den Wind so inbrünstig gehasst und verflucht wie heute Morgen. Unaufhörlich blies es die Wolken über Gipfel und Kamm, völlig unklar, woraus sich der scheinbar unaufhörliche Vorrat schöpfte, lag doch darunter nur das Tal, aus dem ich erst am Vortag heraus aufgestiegen war. Dieser Wolkenwind, eiseskalt und unbarmherzig ist er. Die Sonne ging schließlich dahinter auf, trat ab und an hindurch, doch nur für Sekunden und an ein gelungenes Fotografieren war kaum zu denken. Schon in der Nacht, die zweite in Folge, verschluckten mich Wolken, waren Sterne nur vereinzelt über mir am Himmel zu sehen. Kalt und feucht ist es dann, es tropft fast schon aus den Wolken heraus auf den Schlafsack, den ich auf Felsen im provisorischen Windschutz ausgebreitet hatte. Immerhin, das vorangegangene …