Am Meer habe ich heute zwei gesehen, die einen Moment innehielten und einander umarmten. Das hat sogar weh getan, überraschend. Also nicht ihnen, hoffe ich zumindest, sondern mir. Ich dachte, das würde es nicht mehr. Mit den Jahren, meine ich. Die, die vergangen sind. Die, die ich älter geworden bin. Die, in denen ich niemanden umarmte. Dabei tut es heute nicht unbedingt weniger, sondern nur anders weh. Manchmal zumindest. Weil, manches scheint der Mensch nicht loszuwerden. Ich habe dann so nett gegrüßt, als sei ich der glücklichste und zufriedenste Mensch auf der Welt, bis ich schon fast selbst glaubte, dass es wahr wäre.
2026/03/22