Noch immer streife ich manchmal, wenn ich etwas verloren und einsam dahingehe, im Vorbeigehen über das, was dann an meiner Seite liegt. Ganz gleich, ob ein altes Gemäuer, eine verwitterte Bank oder das Grass einer Wiese. Alles, das nicht Mensch ist. Ich streife mit den Fingern darüber, zerreibe sachte die Samen eines Halmes, die morsche Rinde eines Baumes zwischen meinen Fingerspitzen. Früher, wenn ich ebenso dahingegangen war, wollte ich mich mit jeder Berührung vergewissern, dass ich ebenso existiere, wie all das andere auch. Mit den Jahren aber versank ich immer weiter in mir selbst, versuche mir nun vielmehr einzureden, dass auch nur irgendetwas außerhalb von mir zu bestehen vermag. Dass das, was ich mit meinen Händen berühre, kein Teil von mir sein kann, sage ich mir, doch ein Zweifel verbleibt. Noch immer verstehe ich nicht, wie es möglich ist, dass …