Musik ist als würde man am ganzen Körper umarmt werden. Eine Seele die andere, fest in den Armen.
2019/06/28
Musik ist als würde man am ganzen Körper umarmt werden. Eine Seele die andere, fest in den Armen.
2019/06/28
We wander through time, and this life of us. We look into thousands of faces but for some reason, everything remains quiet. But, sometimes in our life there is suddenly another person, and for whatever reason there is a difference, and we begin to see. Maybe it is like music. A lot songs really doesn’t matter to us. But some songs do, and a few of them went straight into us. We remember. Something of this melody hits a certain part of our mind, and those feelings start to run together vividly all along. We discover something of ourselves, and this is why we finally can relate.
Isn’t it all the same with the people in our lives? Those few ones we use to remember forever while watching a beautiful sunset, or a bright moon the silent night sky.
This …
Alleine sein heißt sich beständig selbst zu erzählen, wer man ist.
2019/05/06
Vielleicht sind Musik und Menschen gar nicht so verschieden. Vielleicht sind sie sogar ein- und dasselbe. So oft im Leben scheinen sie beide nichts als Zerstreuung zu bedeuten. Vor allem dann, wenn ich wieder einmal auf der Flucht vor mir selbst bin. Aber manchmal, wenn es sonst keinen Halt mehr zu geben scheint, können sie auch ungemein mehr als das sein. Dann sind sie Zuhause für mich, und ich fühle mich seltsam verstanden wie geborgen in ihnen. Vielleicht ist es gar nicht verwunderlich, dass ich manchmal, wenn ich Dich ansehe, das Gefühl habe etwas von mir selbst wiederzuerkennen. Etwas erklingt dann in mir, ein wenig wie eine Melodie. Und dann frage ich mich, ob wir Menschen in Wahrheit nicht wie Lieder füreinander sind, die etwas in uns auszulösen vermögen. Es muss eine Erinnerung, ein Wiedererkennen an etwas aus früheren Tagen …
So sehr manche Tage in einzelnen Momenten schwerfällig vergehen und andere dagegen, meist Reisetage, im Flug der Kilometer – stumm vorbei an Landschaften, Städten – lebhaft, ja fast beiläufig, vorbeiziehen, wird die anstehende Heimreise doch irgendwann unweigerlich Gewissheit. Fast plötzlich kommt es mir vor, wenn ich dann unweit der Hafenstadt an meinem mir über die Jahre angestammten Platz für die Nacht stehe. Schließlich, nach kurzem Schlaf, still und etwas heimlich, die letzten Kilometer in der ersten Morgendämmerung zum Hafen fahre. Manchmal kommen mir diese wenigen Minuten als die schönsten der Reise vor.
Doch es ist auch als wäre ich keinen Monat, allenfalls für einen kurzen Augenblick fortgewesen. Jetzt trifft mich die Einsicht, dass Sommer sein wird, selbst die Sonnenwende nicht fern. Ich fühle mich nicht bereit, meiner Zeit beraubt. Übergangen, ohne zu wissen wie schnell sie denn eigentlich vergehen dürfte, …
Einsamkeit, die sich leise wie Schnee in einer windstillen Nacht auf die Seele legt. Nichts, das man beweinen, noch jemand, wäre ich denn fähig zu erklären, verstehen könnte.
2019/05/27
Solange wir alleine sind, sind wir unbestimmt – und somit alles, und nichts zugleich. Zusammen mit unseren Erinnerungen, getrieben von Gefühlen und Sehnsüchten, bewegen wir uns wie Laub im Wind in der Zeit umher. Doch von dem Moment an, an dem wir jemanden kennenlernen, gibt es plötzlich ein Davor, und Danach. Fast so, als hätte man mich und das, was ich bis dahin gewesen bin, fotografiert, und als Bild an eine Wand gehangen. Auch wenn ich nichts anderes versuchen werde, wird es mir doch unmöglich sein, wieder einmal jenes frühere unbestimmte Ich zu sein.
2019/05/27
Um mich herum vergehen all die Momente, nur ich bin es der verbleibt. Manchmal wünschte ich, dass ich es wäre, der da verschwindet. Dass es die Momente sind, die auf immer verbleiben.
2019/05/25
Für einen Moment anzuhalten, still und etwas melancholisch, sich vielleicht gerade deshalb so der Schönheit bewusst, innezuhalten. Ihn irgendwo in ein unsichtbares Fach zu schieben, dort zu verstauen in der vagen Vermutung, dass es irgendwann einmal gut wäre ihn zu haben, diesen Moment. Eine flüchtige Erinnerung, Fragment davon, wer man alles einmal gewesen ist.
2019/05/22