Ich war einsam, als das Jahr begonnen hatte; und ich war einsam, als das Jahr vorübergegangen war. Dazwischen bin ich unterwegs gewesen. Zunächst im Süden, dann im Norden, ein wenig später erneut im Norden und zuletzt auch immer wieder ein wenig in meinem Heimatland. Mehr als dreißigtausend Kilometer fuhr ich auf eigene Faust durch Welt und Leben, war auch auf Streifzügen hunderte Kilometer unterwegs. Ich lernte zwei Menschen kennen, doch davon blieb nichts. Auch einer früheren Bekannten, von der ich lange nichts vernommen hatte, schrieb ich. Sie gab zu verstehen, dass ich nichts bedeute, doch schmerzte mehr, dass nichts von ihr übriggeblieben schien. Solange ich unterwegs war, fühlte ich mich aufgehoben – andernfalls verloren. An jemandes Seite verweilte ich ebenso wenig wie in den vorangegangenen Jahren, doch dafür erneut an dutzend verschiedenen Orten. Wenn ich zurückdenke war ich vor allem …