Ich nenne diese Tage Dreikapuzentage; gleich drei an der Zahl trage ich übereinander, um am Wind nicht verrückt zu werden.
Ich hatte geglaubt, dass wenn ich von einem in ein anderes Land führe, das Wetter nicht noch übler sein könnte. Ich hatte falsch gelegen. Es kann, und es wird. Es gibt Momente, da empfinde ich die allergrößte Scham, überhaupt zur Kamera gegriffen zu haben; etwa meine eigenen Bilder dieses gestrigen hundsdreckigen und nur vermeintlichen „Sonnenuntergangs“ ekeln mich dergestalt an, dass ich sie nur allesamt restlos löschen kann in der Hoffnung, sie damit auch zu vergessen – oder zumindest nie wieder daran erinnert zu werden. Vielleicht ist das alles eine Sache, die ich unterschätzt habe. Unterschätzt, dass mir das Wetter – wieder einmal – so übel mitspielen würde. Dabei kenne ich es doch eigentlich gar nicht anders.
2026/03/25